Sammlung: Wildes Pflücken

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden 60 bis 90 % der Heil- und Aromapflanzen in freier Natur gesammelt. Es gibt zahlreiche denkbare Gründe, warum sie in unseren Geschäften kaum zu sehen sind.
Man muss sich bewusst machen, dass das Sammeln von Wildpflanzen, wenn es nachhaltig betrieben wird, von größter Bedeutung ist für den Erhalt der Lebensräume, in denen sie vorkommen, aber auch für die Einkommenssituation der Sammler – sowohl jetzt als auch langfristig.

Die Wildsammlung des bei Kennern so beliebten Madagaskar-Schwanzpfeffers in der Voatsi-Peripherie beweist dies. Versuche, den Pfeffer anzubauen und die Produktion zu steigern, waren bisher weitgehend erfolglos, was verdeutlicht, dass ein nachhaltiges Management der natürlichen Lebensräume für den weiteren Anbau unerlässlich ist. Die Bauern und Sammler sind sich dessen bewusst. Lesen Sie diesen Artikel! https://theconversation.com/a-la-decouverte-du-meilleur-poivre-du-monde-223589

Gleiches gilt für die Gewürze aus den Bergen Nordwestvietnams, von denen wir beispielsweise einige anbieten. doi same. Aber auch der tasmanische Pfeffer, der zwar mittlerweile ebenfalls angebaut wird, stammt größtenteils aus den Bergen, genau wie die grünen Kräuter der Insel Kreta.

Zum Schluss möchten wir den Banasura-Pfeffer in den Mittelpunkt rücken, der unseres Wissens nach der einzige wild gesammelte schwarze Pfeffer ist und somit der einzige Pfeffer, der noch so schmeckt wie früher.

Wildpluk