Biologischer Anbau, Wildsammlung, Abholzung
Bioprodukte sind nach wie vor mit enormer Bürokratie behaftet. Für viele Landwirte in In den Tropen ist die Erlangung einer Bio-Zertifizierung ein nahezu unüberwindliches Hindernis und zudem kostspielig. Oft ist eine Genossenschaft die einzige Lösung; Landwirte verstehen das wie kein anderer. Wir glauben, dass der ökologische Landbau ihnen ein höheres Einkommen ermöglichen kann. Unsere Bioprodukte stammen daher größtenteils von Landwirten, die ihre Erzeugnisse in genossenschaftlichen Strukturen verarbeiten und vermarkten.
Da wir die Verpackung selbst übernehmen, bräuchten wir auch eine kostspielige SKAL-Registrierung, um unsere Produkte als „Bio“ verkaufen zu dürfen. Uns genügt daher ein Hinweis auf die Anbaumethode.
Neben Bio-Produkten bieten wir auch konventionelle Produkte an, die zwar nicht aus biologischem Anbau stammen, aber frei von chemischen Düngemitteln und Pestiziden sind. Die meisten davon. Eine dritte Kategorie sind Wildkräuter, die von manchen Läden als „Bio“ bezeichnet werden, aber per Definition nicht darunter fallen. Das ärgert uns sehr; schließlich: Produkte aus dem Wald – was will man mehr?
Leider konzentrieren sich die Vorschriften eher auf die biologischen Eigenschaften eines Produkts und weniger auf die Auswirkungen des Anbaus auf das Biotop. So kann ein direkt im Wald gesammeltes Produkt unter Umständen nicht als Bio-Produkt gelten, während ein auf einem dafür gerodeten Grundstück angebautes Produkt mit Sicherheit als Bio-Produkt einzustufen ist. Insofern passen wild gesammelte Gewürze perfekt in dieses Bild. Wir bemühen uns, die Entwaldung zu bekämpfen, wie es beim UN-Biodiversitätsgipfel vereinbart wurde. in Montreal,
Aktualisierung vom 27. Dezember 2022